Dienstag, 11.12.2018 00:11 Uhr

3 Gegentore innerhalb von nur 69 Sekunden

Verantwortlicher Autor: Prof.h.c.Winfried Laube Berlin, 08.12.2018, 06:59 Uhr
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Berlin [ENA] Preussen Berlin verlor trotz zweier ausgeglichener Drittel ihr Heimspiel gegen den Tabellensechsten Saale Bulls Halle mit einem stark aufspielenden Nathan Robinson vor 160 Zuschauern 3:6. Die Entscheidung fiel im zweiten Drittel, denn da wurde die Niederlage der Berliner durch drei schnelle Gegentore innerhalb von nur einer Minute besiegelt. Weil aber zeitgleich auch die Harzer Falken ihr Heimspiel

gegen die Crocodiles Hamburg verloren vergrößerte sich der Abstand auf Platz 12 nicht, sondern blieb bei vier Punkten bestehen. Vorbericht: Nach der knappen Heimniederlage gegen die TecArt Dragons aus Erfurt und dem überraschenden Punktgewinn am Sonntag bei Angstgegner Herner EV wartete in der Eissporthalle Charlottenburg am Freitag Abend mit den Saale Bulls aus Halle schon die nächste schwere Aufgabe auf die Berliner Preussen. Der Tabellenletzte hat an diesen Gegner keine besonders guten Erinnerungen, denn von den bisher 22 ausgetragenen Partien konnten sie erst zweimal das Eis als Sieger verlassen und das „Hinspiel“ gewannen die Gäste sogar zweistellig. Außerdem kamen die Gäste mit einer Empfehlung eines 7:1 Auswärtserfolges

gegen die TecArt Dragons. Also eigentlich kein gutes Omen für die Charlottenburger vor der heutigen Partie. Doch wer in Herne dank einer guten Teamleistung und einem gut aufgelegten Jakub Rumpel (3 Tore) einen Punkt holt und erst in der Overtime verliert, dem ist auch eine Überraschung gegen Halle zuzutrauen. Die Fans waren also gespannt welches Gesicht der Preussen sie heute zu sehen bekommen. Doch leider hat es aus Berliner Sicht nicht geklappt. Aktuelle Situation: Es bleibt dabei- erst zwei Siege aus 21 Spielen, immer noch Inhaber der roten Laterne der Oberliga Nord und der Rückstand auf das korrigierte Saisonziel Platz 12, mit dem Ziel den sportlichen Abstieg zu verhindern,

beträgt auf die Harzer Falken auch nach dem überraschenden Punktgewinn in Herne immer noch vier Punkte. Doch die sind in den verbleibenden Spielen durch eine Leistungssteigerung und Chancenverbesserung noch aufzuholen. Somit ist das neu ausgegebene Ziel weiter in realistischer Reichweite. Am Sonntag geht es zum Tabellenzweiten nach Hannover zu den Scorpions gegen die die Berliner in bisher neun Partien immerhin schon dreimal gewinnen konnten. Und warum soll dort nicht auch eine Überraschung wie in Tilburg und Herne möglich sein.

Statistik: ECC Preussen Berlin – Saale Bulls Halle 3:6 (0:1/2:4/1:1) Tore: 0:1 13:46 Nathan Burns 1:1 27:27 Quirin Stocker 1:2 29:43 Tyler Mosienko 1:3 33:24 Tim May 1:4 34:09 Jannik Striepeke 1:5 34:33 Marius Stöber 2:5 38:27 Quirin Stocker 2:6 48:21 Tim May 3:6 48:46 Felix Braun Strafminuten: ECC Preussen Berlin 10 - Saale Bulls Halle 31 Zuschauer: 160

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